Warum Kommunikation deine Schwäche ist

Shownotes

Viele Führungskräfte denken, sie kommunizieren klar – doch in der Realität entsteht oft Verwirrung, Unsicherheit oder Widerstand. In dieser Folge geht es darum, wie Kommunikation wirklich wirkt, warum sie oft zur Schwäche wird und wie du das ändern kannst.

Du erfährst:

  • Was deine Kommunikation über dich verrät
  • Wie du sprachlich für Orientierung sorgst
  • Warum Zuhören genauso wichtig ist wie Reden
  • Wie du Konflikte klar und empathisch ansprichst
  • Welche Sätze du unbedingt vermeiden solltest

Für wen ist die Folge besonders wertvoll? 👉 Neue und erfahrene Führungskräfte, Unternehmer:innen und ambitionierte Mitarbeitende, die ihre Wirkung verbessern wollen.

Weiterführende Links: Blogbeitrag zur Folge: Sprich, damit du führst Weiter Podcastfolgen: Das Chefhandbuch

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Alexander Pokorny: Ja, Kommunikation für Führungskräfte, aber auch für normale Mitarbeitende, Angestellte ist es einfach ein wesentliches Thema. möchte dir hier noch mal einen Überblick geben, warum es einfach so essentiell wichtig ist, dass wir uns mit diesem Punkt auseinandersetzen, dass wir uns mit unserer Kommunikation beschäftigen und versuchen, uns hier auch stetig zu verbessern. Stell dir einfach mal vor, wie dein Arbeitsalltag so aussieht. Studien haben ergeben, dass tatsächlich mehr als 80 Prozent unseres Arbeits-, aber auch privaten Alltags mit Kommunikation zu tun hat. Ob das jetzt ein Gespräch ist, ein Telefonat, ob das die Interaktion im Team ist, Körpersprache, Mimik, G-Stick. Ob das geschriebenes WhatsApp-Nachrichten sind, Chat-Nachrichten, E-Mails oder vielleicht auch Post. Ist komplett egal. Kommunikation steckt dort überall drin und betrifft tatsächlich, wenn du auch mal deinen Alltag so Revue passieren lässt, über 80 Prozent von deinen Kontakten, die du so hast. Da ist es schon wirklich wichtig, dass wir überprüfen, wie gut ist unsere Kommunikation, wie gut können wir kommunizieren und wie gut nehmen wir die Kommunikationssignale von unserem Umfeld wahr und interpretieren es dann, was machen wir damit. Das ist auf jeden Fall ein essenzieller Punkt. Das zweite ist, Kommunikation wird auch Tag für Tag komplexer. Wir haben nicht nur neue Medien, die uns in der Kommunikation immer wieder verändern. Ich stelle dir einfach mal vor, was passiert ist, als die Smilies eingeführt wurden, als Chats eingeführt wurden, WhatsApp zum Beispiel, aber jetzt auch Teamsnachrichten oder eben auch kurze Videos. Wie kommunizieren wir, was ist da relevant, was hat sich verändert? Kommunikation wird aber auch noch weiter komplexer, indem wir auch internationaler werden, also die Sprachen werden komplexer. Ob wir jetzt nur mit einer Sprache kommunizieren oder mehrsprachig kommunizieren. Interkulturelle Unterschiede müssen wir beachten, weil wir auch hier im digitalen viel mehr miteinander agieren. Und das ist natürlich auch etwas, was uns beeinflusst. Und wir haben darüber hinaus natürlich auch viel mehr Generationen, die wiederum ihre Art der Kommunikation verändern, anpassen, individualisieren und so das Ganze noch komplexer machen. Also die Kommunikation zwischen Generationen ist deutlich komplexer geworden, weil es einfach

Alexander Pokorny: mehr unterschiedliche Generationen geworden sind. Und das ist etwas, was ich dir hier auf jeden Fall auch mitgeben möchte. Und der dritte Punkt ist tatsächlich auch ganz banal, aber betrifft auch jeden. Wir sind jeden Tag in einer anderen Gefühlslage, haben andere Emotionen, haben ein anderes Energielevel. Unsere Nerven sind mal gereizt und mal entspannt. Und schon das ganz allein verändert unsere tägliche Kommunikation enorm. Dementsprechend ist es wirklich essentiell, dass wir uns mit Kommunikation beschäftigen. Sowohl privat als auch beruflich. Was macht uns aus? Was macht unsere Kommunikation besonders individuell? Wie können wir uns verbessern? Und wie kann ich die Kommunikation von meinem Umfeld tatsächlich auch richtig wahrnehmen und vielleicht da auch noch das ein oder andere verbessern, sodass wir weniger Konflikte haben, weniger Diskussionen. und einfach ein besseres Miteinander gestalten können. Das sind so die wesentlichen Punkte, die du mal für dich Revue passieren lassen sollst, zu überprüfen, wie gut du schon mit deiner Kommunikation eigentlich bist, warum es wichtig ist, dass du weiter dran bleibst, dich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ein wesentlicher Punkt, der dir auch noch mal verdeutlichen soll, wie wichtig Kommunikation ist, sind die verschiedenen Kommunikationsmodelle, die es natürlich auch gibt. Ein Modell, ist zum Beispiel das Sender-Empfängermodell. Eins der bekanntesten Kommunikationsmodelle, die draußen herumschwüren und sich auch stetig weiterentwickeln. Das zweite Modell, das du vielleicht auch kennst, ist das vier Ohren und vier Münder, beziehungsweise die vier Seiten einer Botschaftsmodell von Friedemann Schulz von Thun. Das ist wirklich auch ein sehr tiefgehendes Modell. Und die dritten Punkte, die du vielleicht auch noch kennen könntest, sind die fünf Axiome von Paul Watzlawick. Mit z.B. Nummer 1, du kannst nicht kommunizieren. Das sind so drei verschiedene Modelle, die Kommunikation versuchen, greifbar zu machen, erklärbar zu machen. Jetzt ist es aber so, dass Modelle natürlich immer nur einen kleinen Ausschnitt bedienen. Also nur ein kleiner Ausschnitt der Wirklichkeit sind. Warum? Weil Modelle einfach auch etwas vereinfachen sollen, dann etwas erklärbar zu

Alexander Pokorny: Wenn du diese drei Modelle noch nicht kennst, dann empfehle ich dir auf jeden Fall, dich damit auseinanderzusetzen. Und wenn du sie schon kennst, dann kannst du sie auf jeden Fall mal wiederholen, denn diese drei Modelle sind sehr, sehr tiefgehend. Also wenn man sie mal kennengelernt hat, dann hat man vielleicht auch erst an der Oberfläche gekratzt, kann aber noch sehr viel mehr darunter lernen bzw. aus den Modellen für sich selber herausziehen. Das ist wirklich ganz ganz wertvoller Tipp, ich dir hiermit geben möchte. Zum Beispiel das Sender-Empfänger-Modell. Das ist wirklich ein Standard-Modell, das jeder im Grunde erst mal versteht. Es gibt den Sender und den Empfänger und zwischen den beiden soll Information ausgetauscht werden. Da ist der Kanal wichtig, den wir uns wählen, also die gesprochene Sprache, Schrift, Text. Irgendwie muss die Kommunikation ja oder die Information ja zu dem Empfänger transportiert werden. Und ich als Sender muss natürlich diese Kommunikation oder diese Information für mich verarbeiten, greifbar machen für meinen anderen. Ich muss es codieren. Dann wird das Ganze über den Kanal transportiert und der Empfänger erhält das Ganze und muss es dann decodieren. Das ist so das Standardmodell. Das können wir uns alle gut vorstellen und können wir auch nachvollziehen. Wenn wir jetzt aber eine Ebene tiefer gehen, dann wissen wir, dass Es gibt Beispiel auch einen Kontextvorrat von beiden Seiten, der sich auch bisschen überlappen kann. Kontext bedeutet Erfahrungsschatz, Erfahrungen, die wir in unserem Leben gemacht haben. Und diese natürlich auch wichtig für unsere Kommunikation. Also wenn wir bestimmte Erfahrungen gemacht haben, dann kodieren wir unsere Information in einer bestimmten Art und Weise und verwenden vielleicht auch bestimmte Begrifflichkeiten oder eben auch, ja, vielleicht sogar auch Fachbegriffe. oder lassen auch bestimmte Dinge weg, weil wir wissen, okay, in dieser Branche braucht man das nicht. Und der Empfänger hat das Ganze auch. Wichtig ist nur, wie groß überschneiden sich denn diese Kontextbereiche und können wir da drauf zugreifen. Und da ist es natürlich wichtig für jetztart Beginner, Weg zu dem Profi zu machen, zu überlegen, wie kann ich diesen Kontextbereich möglichst groß werden lassen, also diese Überlappung groß werden lassen, sodass der Empfänger und ich

Alexander Pokorny: auf die gleichen Erfahrungen zurückgreifen können, sodass die Information, die ich weitergeben möchte, mir richtig codiert und von dem Empfänger richtig decodiert wird. Das ist etwas, was auf jeden Fall wichtig ist und was deine Kommunikation deutlich verbessern kann. Du kannst dann noch in die Sprache gehen. Der Sprachvorrat ist auch noch mal essenziell. Und so kannst du deine Kommunikation im Alltag deutlich verbessern. Das ist als Führungskraft besonders wichtig, wenn du es mit neuen Mitarbeitern zu tun hast, wenn du es mit anderen Unternehmen zu tun hast, wenn du ... wenn in andere Märkte gehst, wenn du andere Sprachen verbindest. Bei den anderen zwei Modellen ist es ähnlich. Wenn du hier noch mehr lernen möchtest, dann kann ich dir an dieser Stelle empfehlen, einen meiner Kurse zu besuchen. Ich für Führungskräfte einen speziellen Kurs. Zum Beispiel das 10-Wochen-Führungsprogramm. Und auch für alle, die keine Führungskraft explizit sind, hab ich den Stark im Job Kurs, wo du auch deine Kommunikation noch mal reflektieren kannst. Wir gehen da auf die einzelnen Modelle auch noch mal ein. und du kriegst konkrete Übungen, deine Kommunikation verbessern zu können. Überleg einfach mal, wo stehst du heute? Warum ist es wichtig für dich persönlich, an deiner Kommunikation zu arbeiten? Vielleicht hast du im Laufe dieses Podcasts mal überlegt, was du so als nächstes lernen möchtest. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg dabei. Schau einfach mal rein. Wir haben noch mehrere Folgen über Kommunikation. Schau, dass du dich dann nochmal inspirieren lässt, dass du bestimmte Dinge einfach auch umsetzt. Eine unserer letzten Folgen war zum Beispiel auch das Chefhandbuch. Das ist natürlich auch eine Grundlage für dich als Führungskraft, wenn du in der Kommunikation besser werden willst, dass du erst mal weißt, was dir wichtig ist als Führungskraft, was du erwartest von dir, von deinen Mitarbeitern, was sie von dir erwarten können und was für dich zum Beispiel auch No-Gos sind. Wenn du das Ganze schon überhaupt nicht greifbar, verständlich klar für dich hast, dann ist es natürlich auch schwierig, das Ganze zu kommunizieren nach außen. Und dementsprechend kann ich dir diese Folge auch empfehlen, wenn du dich mit dir und deiner Kommunikation auseinandersetzen möchtest. Links zu den verschiedenen Kursen kriegst du gleich hier nochmal in den Show Notes. Da kannst du einfach reingucken. Ansonsten freue ich mich drauf, dich in der nächsten Folge wiederzusehen. ja, mach's gut. Viel Spaß bei der Umsetzung. Bis bald. Ciao.

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