Warum du KI wie einen Praktikanten behandeln solltest

Shownotes

Ich sehe KI nicht als Kollegen, sondern als Praktikanten – und das verändert alles. In dieser Episode zeige ich dir, wie du mit drei simplen Regeln typische Fehler im Umgang mit KI vermeidest.

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Alexander Pokorny: Ja, was soll man noch über KI alles lernen? Es gibt verschiedene Arten von Promts, gibt verschiedene Modelle, es gibt Trainingsmöglichkeiten, es gibt KI Assistenten und mittlerweile auch KI Agenten. Jeden Tag kommt gefühlt etwas Neues heraus, was man über KI lernen sollte. Ich hoffe, du hast dich schon ein bisschen mit KI beschäftigt. Wenn du aber noch ein komplett neuer Anfänger bist und sehr, sehr wenig Kontakt mit KI hattest, dann ist dieser folgende Tipp für dich auch hilfreich. Mir geht es darum, dir etwas Hilfreiches mitzugeben, das dir helfen kann, den kommenden Wochen und Monaten mit KI richtig zusammenzuarbeiten. Das heißt, dein Mindset muss erst mal richtig sein, denn sonst ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass du Fehler machst. Ganz besonders, wenn du jetzt dann auch beginnst, mit KI-Assistenten oder auch mit KI-Agenten zu arbeiten. Die Folge wird nicht lang. Der Tipp ist auch nur sehr kurz. Deswegen steigen wir auch gleich rein. Wenn du mit KI arbeitest, ist es natürlich so, wie wenn du einen Kollegen, eine Kollegin hast. Ich hab das schon öfter erwähnt, dass es wertvoll ist, KI wie einen Kollegen oder eine Kollegin zu behandeln, indem man die Arbeitsaufträge weitergibt und überlegt, welche Aufgaben können da übernommen werden. Das führt aber leider dazu, dass manche Leute sich zu wohlfühlen und zu leichtfertig Aufgaben abgeben, Informationen an KI weitergeben. und gar nicht mehr diesen Sicherheitsgedanken im Hintergrund haben. Und dementsprechend habe ich eine neue Perspektive für dich. Wir gehen quasi einen Schritt zurück und ich möchte dir einfach mitgeben, dass du KI zukünftig wie einen Praktikanten behandelt. Der Praktikant ist ganz, ganz wertvoll dieses Bild. Denn ein Praktikant kommt immer von extern in das Unternehmen, für eine gewisse Zeit da, ist kein fester Angestellter, sondern nur auf eine gewisse Zeit da. Ein Praktikant bringt erst mal kein Wissen mit. Und das ist das Wertvolle an diesen Punkten. Drei wichtige Fakten sollst du hier beachten. Einen Praktikanten gibst du nicht einfach so wertvolle oder sensible Unternehmensinformationen, Daten. Das magst du nicht, das macht keiner von uns. Ein Praktikant braucht zum Zweiten jede Aufgabe ausführlich erklärt, weil er das noch nie gemacht hat, beziehungsweise sehr unerfahren ist.

Alexander Pokorny: und hier von dir klare und strukturierte Anweisungen braucht. Und das ist bei KI genau das Gleiche. Und das Dritte, was ich dir mitgeben möchte, bei einem Praktikanten wirst du die Ergebnisse immer noch mal kontrollieren und prüfen, bevor du sie weiterverarbeitest oder auch weiterverwendest bzw. nach außen abgibst. Und das sind die drei wesentlichen und wichtigen Faktoren, die du bei der Zusammenarbeit mit KI auch beachten solltest. Nummer eins nochmal. Gib nicht alle Informationen heraus. Überlege ganz genau, würdest du diese Informationen einem Praktikanten geben? Ist sie sensibel? Ist sie unternehmensrelevant? Ist es in Ordnung, diese Informationen mit jemandem zu teilen, der nicht aus dem Unternehmen ist, der nicht im Unternehmen angestellt ist? Nummer zwei, die Aufgabenverteilung beziehungsweise die Anweisungen. Wie gibst du Anweisungen weiter? KI weiß im Grunde erst mal nicht, was du möchtest. sondern erahnt vielleicht aus deinen unscharfen, unguten Angaben die gewünschten Ergebnisse, die Struktur, die du haben möchtest. Aber ein Praktikant kann das nicht. Und deswegen solltest du dir auch immer überlegen, wie gut sind deine Arbeitsanweisungen für die KI. Die solltest du nämlich genauso gut machen, wie du sie für einen Praktikanten auch weitergeben würdest, denn dann sind die Ergebnisse wirklich viel, viel besser und vor allem auch ja, schneller von den Ergebnissen, wenn du nicht noch mal nachkontrollieren musst. Und das Dritte, was ganz, ganz essentiell ist, die Kontrolle. Kontrolle, der Mensch muss bei KI immer noch mal das Ergebnis kontrollieren. Und wenn du die Sichtweise auf KI hast, wie wenn es ein Praktikant wäre, dann ist es auf jeden Fall essentiell notwendig, dass du die Ergebnisse noch mal kontrollierst. Stimmen die Ergebnisse? Ist die Qualität richtig? Sind die angegebenen Informationen richtig? Was würde passieren, wenn ich diese Information jetzt weitergebe? Bin ich damit zufrieden? Ist die Arbeit genauso gut, wie wenn ich sie selbst gemacht hätte? Das sind die drei wesentlichen Punkte, die ich dir mitgeben möchte, wenn du zukünftig mit KI arbeitest. Vor allem noch mal, wenn du mit KI-Mitarbeitern, KI-Assistenten oder eben auch KI-Agenten arbeiten möchtest. Nimm diese drei Punkte einfach noch mal mit. Überprüf sie in deinem Arbeitsalltag, in deinem Umgang mit KI. Und dann bin ich mir sehr, sicher,

Alexander Pokorny: wird deine Arbeit mit KI sich deutlich verbessern, auf jeden Fall verändern. Ich wünsche dir ganz viel Spaß bei der Umsetzung und freue mich auch auf dein Feedback. Mag's gut.

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