Fachkräftemagnet - Die drei Fehler, die Unternehmen beim Recruiting machen
Shownotes
Fachkräftemagnet - Die drei Fehler, die Unternehmen beim Recruiting machen
Fachkräftemangel ist real - aber er trifft nicht alle gleich. Alexander zeigt, welche drei Fehler Unternehmen immer wieder machen und was echte Fachkräftemagneten anders machen.
Das erwartet dich in dieser Folge
- Warum Unsichtbarkeit der größte Recruiting-Fehler ist
- Was Stellenanzeigen heute wirklich leisten müssen
- Wie eine Arbeitgebermarke entsteht - online und offline
- Warum Recruiting Chefsache und Führungsaufgabe ist
- Was Fachkräftemagneten konkret anders machen
Die drei Fehler im Recruiting
- Unsichtbarkeit - Kein Außenauftritt, keine Social-Media-Präsenz, keine regionale Wahrnehmung
- Unattraktive Darstellung - Stellenanzeigen, die sich nicht vom Wettbewerb unterscheiden und dem Bewerber kein echtes Bild vermitteln
- Keine Arbeitgebermarke - Wer nicht aktiv steuert, wie er als Arbeitgeber wahrgenommen wird, überlässt das dem Zufall
Was Fachkräftemagneten anders machen
- Dauerhaft sichtbar in der Region und bei der Zielgruppe
- Mitarbeitende bewusst als Botschafter einsetzen
- Stellenanzeigen als echte Informationsquelle gestalten
- Bewerbungsprozesse respektvoll und schnell durchführen
- Führungskräfte aktiv in den Recruiting-Prozess einbinden
Mehr von Alexander:
- Website: www.alp-alexanderpokorny.de
- LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/alp-alexanderpokorny/
- Instagram: https://www.instagram.com/alex.ander_alp/
Transkript anzeigen
00:00:00: Wir haben zwei Unternehmen, gleiche Branche.
00:00:04: Ähnliche Unternehmensgröße.
00:00:05: beide suchen Fachkräfte als Bewerber.
00:00:09: Das eine Unternehmen bekommt zehn Bewerbungen und hat innerhalb von ja zwei bis vier Wochen die offene Stelle besetzt.
00:00:19: das andere Unternehmen bekommt maximal vier Bewerbern und kann die Stelle nicht besetzen.
00:00:26: egal wie groß die Anstrengungen sind.
00:00:28: Da ist ein großer Unterschied zwischen beiden.
00:00:30: Natürlich der Erfolg ist wichtig und wie man da hinkommt, dass man ein Fachkräftomagnet wird habe ich hier in diesem Podcast mal kurz mitgebracht.
00:00:40: wir sprechen darüber was macht es aus?
00:00:43: Fachkräfte zur Gewinne beziehungsweise allgemein?
00:00:45: das ist ein gutes Recruiting.
00:00:47: und wo ist der Unterschied zwischen den Unternehmen, die wirklich Mitarbeiter für sich gewinnen und den anderen Unternehmen, auf der Strecke bleiben.
00:00:55: Ich freue mich auf die Folge mit dir und wünsche dir viel Spaß!
00:00:57: Gleich geht es los... Der Fachkräftemangel ist real aber er trifft nicht alle gleich.
00:01:19: Er trifft nämlich vor allem Unternehmen die für Talente unsichtbar oder unattraktiv sind.
00:01:25: Und die unbequeme Wahrheit ist tatsächlich dass Recruiting nicht mehr nur Aufgabe der Personalabteilung ist, sondern eine unternehmensweite Aufgabe ist die auch alle Führungskräfte betrifft.
00:01:36: Ich habe jetzt mal hier drei Fehler mitgebracht, die Unternehmen machen, die keine Bewerber generieren bzw.
00:01:44: keinen Erfolg haben Fachkräfte zu gewinnen.
00:01:47: Der erste Fehler ist Unsichtbarkeit.
00:01:50: Ganz klar, Unternehmen müssen sichtbar werden nach außen und Unternehmen die unsichtbar sind, werden einfach auch nicht wahrgenommen.
00:01:57: Sie haben keinen Außenauftritt sie haben wenig Logos die sichtba sind, sie haben keine Social Media Präsenz, sie sind in der Region nicht aktiv und dementsprechend auch nicht attraktiv.
00:02:09: es gibt keine Berichte über sie.
00:02:11: man kann nichts erfahren über diese Unternehmen oder extrem wenig bzw so wenig dass sie gar nicht mehr auffallen im Vergleich zu den Wettbewerbern drum herum.
00:02:22: Für potenzielle Bewerber existiert dieses Unternehmen also nicht.
00:02:26: Und das ist schon der erste große Fehler.
00:02:28: Wenn ich dann mich auf die Suche nach Fachkräfte mache, muss sich eine große Mehrleistung aufbringen überhaupt wahrgenommen zu werden.
00:02:36: und wir alle wissen selbst mit bezahlten Anzeigen ist das heute gar nicht mehr so möglich wie man eigentlich sich das Ganze vorstellt.
00:02:43: dementsprechend müssen Unternehmen tatsächlich da besser werden.
00:02:48: Fehler Nummer zwei sind die unattraktiven Darstellungen.
00:02:52: Stellenanzeigen auf der Website sind immer noch wichtig und klassisch.
00:02:56: Aber wie werden die heute dargestellt?
00:02:59: bzw.,
00:03:00: wie aktuell ist man da?
00:03:01: Eine attraktive Vergütung oder nettes Team, ein paar Benefits?
00:03:06: das sind alles ganz tolle Formulierungen, die dich aber nicht vom Bewerb unterscheiden.
00:03:12: Also Bewerber haben damit nicht den Eindruck von dem Unternehmen bekommen oder dass bei der Stelle etwas für sie besonders attraktiv ist.
00:03:23: Unternehmen müssen hier schon deutlich mehr wert bieten, also die Stellenanzeige auf der Webseite ist wirklich relevant und da sollten wir auch anfangen.
00:03:30: Sie sollte aber nicht nur darstellen was der Bewerber natürlich mitbringen muss auf der einen Seite oder auch erwarten kann sondern sie sollte auch ein bisschen mehr mit bringen.
00:03:40: Was kann ich mich einstellen wenn ich in das Unternehmen komme?
00:03:42: Wie schaut denn der Bewärbungsprozess eigentlich aus?
00:03:46: Wie schauen denn vielleicht sogar die Personen aus, mit denen ich jetzt dann auch im Bewerbungsprozess Kontakt habe?
00:03:51: Gibt es vielleicht sogar so eine Hero-Story in Unternehmen?
00:03:55: oder kann man vielleicht auch was erfahren, dass andere im Unternehmen auch Branchen fremd eingestiegen sind oder Karriere gemacht haben.
00:04:03: Das Ganze ist etwas für mich als Bewerber, was sehr relevant ist weil ich den Mut fasse, mich dazu bewerben bzw das Unternehmen für mich attraktiver ist.
00:04:14: Der dritte Fehler ist, es gibt keine Arbeitgebermarke und damit meine ich nicht den Bereich von der Stellenanzeige sondern dass die Firma über dieses Bewerbungsportal hinaus auch noch attraktiv als Arbeitgeba.
00:04:29: Das Wichtigste ist zu überlegen wie man denn in der Region aktiv wo man tatsächlich auch Mitarbeiter gewinnen möchte?
00:04:37: Hat man da eine Sponsoring-Aktivität, hat man Kontakt mit den Kommunen?
00:04:41: Hat man seine Interessensgruppen auch auf dem Schirm bzw.
00:04:45: wie wirkt man vor Ort?
00:04:46: Hat überhaupt ein gutes Standing dort?
00:04:48: was reden die Leute über das Unternehmen?
00:04:51: Wo platziert man sich vielleicht auch mal im sozialen Bereich um eben attraktiv als Arbeitgeber zu sein.
00:04:59: Das kann auch mal fern von der eigenen Dienstleistung oder dem eigenem Produkt sein.
00:05:03: Es geht wirklich darum, wie werde ich als Arbeitgeber wahrgenommen?
00:05:06: Was sprechen die Leute über
00:05:08: mich?".
00:05:08: Und das sollte man in der Region auf jeden Fall präsent sein.
00:05:11: Man sollte aber auch online aktiv sein und gucken was schreiben die Leute bei mir.
00:05:16: Gibt es irgendwelche Foren oder gibt es Kommentare, Bewertungen, die auf mich als Arbeit Geber einzahlen oder vielleicht auch negativ sind?
00:05:24: dann kann ich etwas dagegen tun, da kann ich dagegen arbeiten.
00:05:27: Das ist etwas, was Arbeitgebers die wirkliche Fachkräfte Magneten sind anders machen.
00:05:34: Sie sind nämlich dauerhaft sichtbar in ihrer Region, bei Ihrer Zielgruppe, bei Ihren zukünftigen Mitarbeitenden online und auch offline.
00:05:44: Sie nutzen auch Mitarbeiter bewusst als Botschafter quasi als Fans vom Unternehmen und ihre Stellen anzeigen sind nicht ein reiner Verkaufstext sondern sie sind eine wirkliche Informationsflut für den Bewerber damit der ein wirklich gutes Bild bekommt.
00:06:01: Bei welchen Unternehmen bewerbe ich mich und wie sieht dann auch mein Staat bei dem Unternehmen aus?
00:06:06: Und als letztes, diese Unternehmen gehen in den Bewerbungsprozess immer respektvoll um.
00:06:12: Vor allem sind sie auch schneller als andere.
00:06:16: Diese Argumente sind wirklich essentiell heutzutage im Recruiting-Bereich und machen den Unterschied aus ob ich als Unternehmen attraktiv bin, ob ich ein Führungskrifte oder ein Fachkräftemagnet bin oder nicht.
00:06:29: Und das ist jetzt auch der wichtigste Punkt.
00:06:31: zum Schlagwort Führungskräfte.
00:06:33: Das Recruiting ist nicht mehr nur Aufgabe der Personalabteilungen, nein!
00:06:38: Es müssen auch die Führungskräfte mitziehen ja?
00:06:40: Die Führingskräfte müssen genauso über das Unternehmen und die Außendarstellung Bescheid wissen und sie müssen diesen Bewerbungsprozess aktiv befördern und natürlich auch unterstützen.
00:06:50: Das heißt, man darf sich nicht lange bitten lassen bis Bewerbungsgespräche stattfinden und bis Entscheidungen getroffen werden sondern man muss dort aktiv eben auch die Personalabteilung unterstützen und den Prozess so schnell wie möglich durchführen.
00:07:04: das ist wirklich essentiell heutzutage.
00:07:07: wenn das Ganze nicht hand in Hand läuft dann hat man natürlich auch einen deutlichen Nachteil am Stellenmarkt bzw im Kampf um wirkliche Fachkräfte.
00:07:17: Das waren jetzt seit drei Fehler, die immer wieder passieren plus die möglichen Lösungen, die du umsetzen kannst als Unternehmen für einen tollen Bewerbungsprozess.
00:07:26: Es ist natürlich ein schneller Einblick gewesen.
00:07:28: wenn du noch mehr wissen möchtest oder wenn du vielleicht in deinem Unternehmen auch einen tollen Recruiting-Prozess etablierend möchtesst dann nimm gerne Kontakt mit mir auf.
00:07:35: wir können da gerne weiterhelfen.
00:07:37: ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß bei der Umsetzung.
00:07:40: lasst dich inspirieren und ich freue mich auf dich in der nächsten Folge Max Gut!
00:07:43: Ciao.
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